In welche Sprachen mobile Applikationen übersetzt werden sollten

Computer Reseller News berichtet über die hohen Zuwachsraten bei mobilen Internetzugängen in Europa.

Demnach werden in England 5,6 Mrd., in Deutschland und Italien je 5,2 Mrd., in Frankreich 4 Mrd. und in Spanien 3,2 Mrd. Euro mit mobilen Datendiensten umgesetzt.

Für dieses Jahr rechnen die Marktforscher von EITO für Italien sogar mit einem Anstieg um 12,4%.

Diese Zahlen lassen sich jedoch auch dahingehend interpretieren, in welche Sprachen deutsche Softwarehersteller ihre Smartphone-Applikationen übersetzen sollten. Es ergibt sich folgende Reihenfolge:

  1. englisch
  2. (deutsch)
  3. italienisch
  4. französisch
  5. spanisch

UPDATE

Für welche Plattform entwickeln?

Für Softwarehersteller, die neu in die App-Welt einsteigen wollen, ist die Beantwortung dieser Frage natürlich interessant. Geht es nach der Verbreitung der Endgeräte so liefert Gartner folgende Zahlen für 2008 (via Heise mobil, Zahlen 2009 stern):

  1. Symbian (52,4% Marktanteil weltweit) / (II/2009: 45%)
  2. RIM Blackberry (16,6%) / (II/2009: 18,7%)
  3. Windows Mobile (11,8%) / (II/2009: 10%)
  4. Apple (8,2%) (II/20009: 13,3%)

Dieser Status quo sagt natürlich nichts über die zukünftigen Perspektiven der Plattformen aus. So sinkt der Marktanteil von Symbian und Nokia scheint sein OS zugunsten von Maemo aufgeben zu wollen. Android erscheint momentan überhaupt nicht in der Liste und Palm’s webOS ist für Entwickler außerhalb der USA noch in weiter Ferne.

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